Umgehungsstraße

Umgehungsstraße Vincenzenbronn

Dienstag, 22. März 2011

Auszug aus dem Gemeindeblatt:

Vorstellung der Planung "Umgehungsstraße Vincenzenbronn" 


Im Rahmen einer Bürgerversammlung stellte der Leiter der Planungsabteilung des Staatlichen Bauamtes Nürnberg, Herr Stefan Ried, am 22. März im Bürgerhaus Vincenzenbronn die vorgesehene Straßentrasse vor. 


Er führte aus, dass die St 2245 eine starkbelastete Staatsstraße im Verdichtungsraum Nürnberg-Fürth ist. Nach Fertigstellung der Ortsumgehung Ammerndorf ist die Ortsdurchfahrt Vincenzenbronn die letzte Ortsdurchfahrt im Streckenabschnitt zwischen Zirn dorf und Großhabersdorf. Bei der offiziellen Straßenverkehrszählung 2005 betrug die ermittelte Verkehrsbelastung 8.791 Kfz124h und lag somit deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt für Staatsstraßen von 4.392 Kfzl24h. Mit der Fertigstellung der Umgehungstraße wird der Ortskern von Vincenzenbronn vollständig vom Durchgangsverkehr befreit. 


Die geplante Ortsumgehung hat eine Länge von 1,9 km. Es sind zwei Zufahrten nach Vincenzenbronn vorgesehen: 


Eine mit einer Ampelanlage ausgestattete Kreuzung mit der Gemeindeverbindungsstraße nach Fernabrünst und 


eine Einmündung am östlichen Orts eingang. 


Der Biberttalradweg wird zwischen Ammerndorf und Vincenzenbronn nördlich der Staatsstraße 2245 angelegt und mündet im Ortsbereich auf die bestehende Ortsdurchfahrt. Die Radfahrer werden dann am westlichen Ortsende mit einer Unterführung unter der Ortsumgehung sicher auf den bestehenden Radweg nach Großhabersdorf geleitet. 


Besondere Randbedingungen für die Planung sind das Überschwemmungsgebiet der Bibert sowie ausgeprägte Fledermausflugbeziehungen. Die Planung beinhaltet deswegen umfangreiche Hochwasser- und Naturschutzmaßnahmen. 


Friedrich Biegel 1. Bürgermeister